Die DFG hat ihre angekündigte Leitlinie zum Einsatz von KI in der wissenschaftlichen Begutachtung veröffentlicht und darin eine ausschließlich unterstützende KI-Nutzung entlang der Prinzipien Vertraulichkeit, Transparenz, Qualitätssicherung und Verantwortung festgelegt. Die ab 16. April geltende Leitlinie wird in einem Whitepaper näher begründet und der interne Klärungsprozess dort fachlich, rechtlich und technisch eingeordnet. Mehr lesen Sie unter: https://www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/info-wissenschaft/2026/ifw-26-18
Die Konsortien der NFDI haben die Bereitstellung von Services und Infrastrukturen für einen wissenschaftsgeleiteten und fachspezifisch ausgerichteten Umgang mit Forschungsdaten zum Ziel. Eine große an den Hochschulen Rhein-Waal (HSRW) und Düsseldorf (HSD) entwickelte Übersicht, der NFDI-N(HAW)igator bietet für an HAWen typische Fächer Antworten auf die Frage: Welches Konsortium bietet welche Leistungen für welchen Fachbereich und welche Datentypen? Zugang zur neusten Version: https://doi.org/10.5281/zenodo.13973396
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat einen Referentenentwurf zum Forschungsdatengesetz veröffentlicht. Mit dem Gesetz soll der Forschung ein besserer Zugang zu Daten der öffentlichen Hand gewährt werden. Die NFDI hat sich an einer Anhörung des Bundesministeriums zu diesem Gesetz beteiligt und begrüßt in ihrer Stellungnahme die Einrichtung eines Deutschen Zentrums für Mikrodaten, fordert die Standardisierung sicherer Verarbeitungsumgebungen und regt weitere Schritte zur allgemeineren Verfügbarkeit von Metadaten an.1,2 Zugang zum Referentenentwurf: https://t1p.de/vuk0d und zur Stellungnahme: https://t1p.de/wsyk1
Zwei Publikationen beziehen Stellung in der Diskussion um die Weiterentwicklung der NFDI und der Informationsinfrastrukturen insgesamt und nehmen dazu Bezug auf das Positionspapier Leistung in Verantwortung des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) aus 2025 https://t1p.de/o98co: Impulspapier: Perspektive aus den Hochschulen auf die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) https://doi.org/10.5281/zenodo.18712523 & Föderal verankert, übergreifend wirksam: Die Rolle der FDM-Landesinitiativen im nachhaltigen FDM-Gesamtsystem https://doi.org/10.5281/zenodo.18710482.
Für alle FDM-Interessierten, gibt es unter dem folgenden Link viele interessante Präsentationen der diesjährigen Love Data Week 2026: Link zu Themen und Präsentationen bei Zenodo
Ab 1. August 2025 hat Doreen Rocholl ihre Arbeit aufgenommen und berät Forschende zu Fragen von rechtlichen Rahmenbedingungen im FDM. Dies geschieht im Rahmen des Projektes FDM-NDS, Säule 1, Arbeitspaket 5. Sie erreichen Frau Rocholl über die E-Mail-Adresse der Landesinitiative info@fdm-nds.de oder direkt an der Universität Osnabrück unter doreen.rocholl@ub.uni-osnabrueck.de Auch ist es möglich mit dem FDM-Team in Kontakt zu treten, damit wir einen Kontakt herstellen.
Das 18-seitige Papier wurde auf Zenodo veröffentlicht.
„Das Dokument skizziert leitende Prinzipien und Orientierungshilfen für den Umgang mit Forschungssoftware im Förderhandeln der DFG. Forschungssoftware, definiert als Software, die während des Forschungsprozesses oder für einen Forschungszweck erstellt wurde, sollte Best Practices in Bezug auf Entwicklung, Zugänglichkeit, Zitierbarkeit und Nachhaltigkeit folgen. Das Dokument enthält zudem Hinweise für Antragsteller*innen zum Software- und Community-Management. Das Papier befasst sich auch mit Begutachtungskriterien für softwarebezogene Projektanträge und ruft wissenschaftliche Institutionen auf, eine bessere Infrastruktur und Unterstützung für die Entwicklung von Forschungssoftware zu schaffen.“